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Netzentgelte und Hochlastzeitfenster werden für Ihre Standorte automatisch aus den Veröffentlichungen der Netzbetreiber erfasst und vor der Verwendung geprüft — statt Preisblätter je Netzgebiet, Spannungsebene und Jahr manuell zu pflegen.
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| Kategorie |
Neues Feature |
| Verfügbar seit |
August 2026 |
| Betrifft |
Alle Kunden mit hinterlegten Lieferstellen |
| Aktion erforderlich |
Keine — Netzbetreiber und Spannungsebene sollten je Lieferstelle hinterlegt sein |
Was ist neu
- Automatische Erfassung statt Handeingabe. Netzentgelte werden je Netzbetreiber, Netzgebiet, Jahr und Spannungsebene aus den veröffentlichten Preisblättern eingelesen.
- Hochlastzeitfenster separat erfasst. Die Zeitfenster stammen aus eigenen Veröffentlichungen und werden unabhängig von den Entgelten geführt.
- Prüfung vor Verwendung. Erfasste Werte durchlaufen eine Freigabe durch avoltra; nur geprüfte Datensätze fließen in Kostenrechnung, Budgets und Optimierung ein.
- Nachvollziehbare Herkunft. Zu jedem Datensatz sind Quelle und Stand hinterlegt, inklusive des zugrunde liegenden Quelldokuments.
- Standortbezug statt Durchschnittswerte. Jede Lieferstelle rechnet mit den Entgelten ihres Netzgebiets und ihrer Spannungsebene.
Warum das relevant ist
In Deutschland veröffentlichen mehrere hundert Verteilnetzbetreiber jedes Jahr neue Preisblätter — je Netzgebiet und Spannungsebene unterschiedlich strukturiert. Netzentgelte sind für Industriestandorte häufig der größte Kostenblock nach der Commodity, und veraltete Werte verzerren nicht nur das Budget, sondern jede Bewertung von Flexibilität, Lastspitzen und atypischer Netznutzung.
So starten Sie
- Prüfen Sie in den Standort- bzw. Lieferstellendaten, ob Netzbetreiber und Spannungsebene korrekt hinterlegt sind.
- Öffnen Sie die Netzentgelt-Ansicht des Standorts, um die erfassten Werte und deren Stand zu sehen
Gut zu wissen
- Individuell vereinbarte oder reduzierte Entgelte können weiterhin standortspezifisch hinterlegt werden und haben Vorrang vor den erfassten Referenzwerten.